Magnetismus contra Migräne

Magnetwellen können Migräne-Schmerzen lindern

Laut einer Studie von US Forscher könnte Migräne-Patienten mit Magnetwellen therapiert werden. So könnten die Schmerzen bei einer Migräne gelindert werden und das ohne Nebenwirkungen, zumindestens bei den insgesamt 267 Teilnehmer (Erwachsene im Alter von 18-68 Jahren).

Mit kleinen handlichen Geräten werden die Einzelimpulsen (sTMS) bei dieser Magnetstimulation abgegeben. Wie bei vielen anderen Studien auch, wurde ein anderer Teil der Teilnehmer lediglich mit einem Placebo behandelt. Die Ergebnisse lassen hoffen:

So gaben zwar 22 Prozent der Teilnehmer der Placebo-Gruppe an, nicht mehr an Schmerzen zu leiden, dafür waren es in der Gruppe die mit den Einzelimpulsen behandelt wurde, 39 Prozent. Dieser Unterschied deutet auf eine erfolgreiche Behandlung mit Magnetwellen hin. Dabei steigt die Chance einer Schmerzmilderung, umso früher man schon vor dem Beginn der Attacken mit der Magnetspule in Berührung kommt.

Angemerkt werden muss aber auch, dass bei der Theraphie bisher nur Patienten mit Aura teilgenommen haben. Ob die Magnetwellen auch bei Migräne ohne Aura helfen ist noch nicht verifiziert worden.

Wie genau die sTMS auf das Gehirn wirken ist noch nicht ausreichend erforscht. Aktuell geht man davon aus, dass die magnetische Impulse die elektrischen Abläufe im Hirn unterbrechen könnten, die für eine Migräne mit Aura verantwortlich sind.

Durchgeführt wurde die Studie von Forscher um Richard Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York. Sie publizierten ihre Ergebnisse in der britischen Wissenschaftszeitschrift Lancet Neurology.

Navigation

Allgemeines

Betroffene

Kopfschmerzarten

Schmerzstellen

Ursachen

Kopfschmerzen Therapie